Strategische Praxis- und MVZ-Beratung

Erst die Diagnose.
Dann die Therapie.

Ich analysiere Ihre Praxis.
Sie entscheiden, wie:

CTDer Überblick, wenn die Ursache hinter den Symptomen noch unklar ist.
MRTDie gezielte Schicht, wenn Sie bereits wissen, wo es hakt.

Restructure. Rebuild. Redefine.

Bestand und Veränderung

„Die größte Gefahr in Zeiten des Umbruchs ist nicht der Umbruch selbst, sondern mit der Logik von gestern zu handeln.“

Peter F. Drucker

Für inhabergeführte Praxen und MVZ heißt das: Nicht die Reform wird zum Problem, sondern ein Betrieb, der weiterläuft wie bisher. Genau dafür fehlt im Alltag die Luft. Wer als medizinische Fachkraft im System arbeitet, hat heute weder die Zeit noch die Kraft, gleichzeitig ausreichend am System zu arbeiten.

So entstehen mit der Zeit Routinen, die niemand mehr hinterfragt, und genau dort bilden sich blinde Flecken: Abläufe, die das System schwächen und zur Belastung für diejenigen werden, die Tag für Tag darin arbeiten. Dazu kommt der Druck von außen, der nachweislich zunimmt: Die Weichen für 2027 und 2028 sind gesundheitspolitisch längst gestellt.

Für inhabergeführte Praxen und MVZ lohnt sich heute mehr denn je ein zweiter geschulter Blick von außen, um resilient und zukunftsfähig zu bleiben.

„Das Team ist genervt, und ständig kommen dieselben Fragen.“
Das ist selten ein Personalproblem. Wenn Abläufe, Zuständigkeiten und Entscheidungsbäume nicht griffbereit hinterlegt sind, müssen Fragen wieder und wieder recherchiert und beantwortet werden. Jede Unterbrechung kostet dabei Konzentration, (Frei-)Zeit und Geld. Ich sorge dafür, dass das Wissen abrufbar wird, statt in einzelnen Köpfen gespeichert zu bleiben.
„Die Geräte laufen voll, die Termine sind dicht. Trotzdem bleibt am Ende weniger übrig als früher.“
Hohe Auslastung ist nicht dasselbe wie hohe Wirtschaftlichkeit. Mehr Termine zu vergeben ist der häufigste Reflex und selten die Antwort: Wird ein Teil der Leistungen budgetiert vergütet oder sinkt die Auszahlung je Fall, kann zusätzliches Volumen das Ergebnis sogar verschlechtern. Die fixen Kosten für Geräte, Wartung, Räume und IT bleiben davon unberührt. Ich rechne nach, was je Untersuchungsart tatsächlich ankommt und was sie kostet, bevor über mehr Termine gesprochen wird.
„Die Regeln ändern sich ständig. Wir merken es erst in der Abrechnung.“
Vergütungsänderungen kündigen sich an, oft Monate vorher. Wer kontinuierlich informiert ist, kann Terminvergabe und Leistungsportfolio vorausschauend anpassen, statt Honorareinbußen hinnehmen zu müssen. Ich behalte die Entwicklungen im Blick und übersetze sie in konkrete Anpassungen.
„Die großen Ketten haben einen ganzen Verwaltungsapparat. Wir können uns das nicht leisten und haben dadurch wirtschaftliche Nachteile.“
Das stimmt nur teilweise. Wofür große Einheiten eigene Abteilungen unterhalten, lässt sich in kleineren Einheiten heute zu großen Teilen durch das intelligente Zusammenspiel von Digitalisierung und Automatisierung ersetzen. Ich zeige Ihnen den Weg zur präzisen Steuerung Ihrer Praxis, ohne den Verwaltungsapparat eines konzerngeführten MVZ vorhalten zu müssen.

So arbeite ich

Niemand therapiert ohne Befund. In der Beratung sollte das genauso gelten.

01
Anamnese

Im Erstgespräch schildern Sie, was Sie beobachten und selbst vermuten. Ich frage gezielt nach und verschaffe mir einen Überblick, wenn nötig auch über die wirtschaftliche Ausgangslage, soweit Sie sie kennen. Welche Themen Sie angehen wollen und wie eine konkrete Zielsetzung aussehen kann, erarbeiten wir gemeinsam. Kostenfrei und unverbindlich.

02
Untersuchung

Für die Ist-Aufnahme begleite ich Ihr Praxisteam vor Ort: Ich beobachte, ich frage, und ich sammle gezielt die Daten, die zu der gemeinsam vereinbarten Zielsetzung passen. Dazu gehören Arbeitsabläufe, Aufgabenverteilung, Abrechnung, Terminsteuerung und die Zahlen dahinter. Je nach gewählter Tiefe im Überblick oder gezielt in der Region, die Sie benannt haben. Im Gespräch kommt dabei vieles zur Sprache, was in keiner Dokumentation steht.

03
Befund

Der Analysebericht entsteht aus dem Abgleich dreier Ebenen: was ich gesehen habe, was mir geschildert wurde und was die Zahlen zeigen. Wo diese drei Ebenen auseinanderfallen, liegt in der Regel die Ursache. Nicht weil jemand etwas falsch macht, sondern weil im Tagesgeschäft niemand den gesamten Ablauf kontinuierlich überblicken kann. Sie erhalten geordnete Beobachtungen und die daraus abgeleiteten Ursachen. Priorisiert: Was wirtschaftlich am schwersten wiegt, steht oben.

04
Therapie

Der Maßnahmenplan benennt, was zuerst angegangen wird, wer es verantwortet und bis wann. Ich lege Optionen vor und bewerte sie; entschieden wird in Ihrer Praxis. Die Umsetzung begleite ich auf Wunsch über mehrere Monate, mit regelmäßiger Verlaufskontrolle. Widerstände gehören dazu und werden überwunden, weil ich Ihr Team von Anfang an einbinde, statt ihm fertige Lösungen vorzusetzen.

Leistungen

Zwei Wege in die Analyse, einer in die Umsetzung. Welche Tiefe die richtige ist und was genau geliefert wird, klären wir im Erstgespräch.

01 · Überblick
Praxischeck

Der vollständige Durchgang vor Ort, wenn Sie wissen, dass etwas nicht stimmt, aber nicht, woran es liegt: Prozesse, Aufgabenverteilung, Terminsteuerung, Abrechnung und die Zahlen dahinter. Daraus entsteht ein priorisierter Analysebericht mit konkreten Handlungsempfehlungen. Wenn Sie Ihre Problemregion bereits benennen können, ist die Fokusanalyse der kürzere Weg. Ferndiagnosen stelle ich nicht. Beurteilen kann ich nur, was ich gesehen habe.

Für Praxen mit Veränderungswillen und konkretem Anliegen.
Ergebnis Schriftlicher Analysebericht.
02 · Gezielte Schicht
Fokusanalyse

Die gezielte Untersuchung einer benannten Region. Welche das ist, benennen Sie. Wenn Sie es noch nicht wissen, beginnt der Weg beim Praxischeck.

  • RegulatorischMögliche neue GOÄ · Ausweitung der Screening-Programme · Rückführung bisher extrabudgetär vergüteter Leistungen in die morbiditätsbedingte Gesamtvergütung nach Wegfall der TSVG-Sonderregelungen · vorgesehene Absenkung technischer Leistungsanteile im EBMKünftige Gebührensätze verspreche ich nicht, weil sie niemand kennt.
  • BetrieblichPersonalüberlastung · Qualitätsmanagement, das im Schrank steht statt zu steuern · verzögerte Digitalisierung · Terminsteuerung, Telefonie und Homepage
Für Praxen, die ihre Problemregion bereits kennen.
Ergebnis Schriftliche Auswertung mit Szenarien und priorisierten Optionen.
03 · Umsetzung
Begleitmandat

Entweder Sie haben Ihr Projekt bereits im Kopf und brauchen einen Sparringspartner von der Konzeption bis zur Umsetzung. Oder wir haben die Themen zuvor gemeinsam erarbeitet und Sie möchten sie nicht allein umsetzen. In beiden Fällen werden Ziel, Maßnahmen und Verantwortlichkeiten zu Beginn festgelegt und im monatlichen Jour-Fixe nachgehalten. Verlaufskontrolle statt Abschlussbericht.

Für Praxen und MVZ in Wachstums- oder Restrukturierungsphasen.
Ergebnis Fortschrittsberichte und Maßnahmentracking.

Mein Schwerpunkt ist die Radiologie. Andere Fachrichtungen sind mir genauso willkommen, denn der Blick über den Tellerrand bereichert beide Seiten: Sie bekommen Methoden aus einem besonders geräte- und datenintensiven Fach, ich lerne ein Versorgungsfeld kennen, das ich noch nicht von innen gesehen habe.

Förderung

Bei Ärzten fördert der Bund
genau ein Thema.

Praxen und MVZ zählen je nach Struktur zu den kleinen und mittleren Unternehmen und sind damit über das BAFA-Programm „Förderung von Unternehmensberatungen für KMU" grundsätzlich antragsberechtigt. Für Ärztinnen und Ärzte, Zahnärzte, Psychotherapeuten und Heilpraktiker gilt dabei eine Einschränkung: Gefördert werden ausschließlich Beratungen zur Einführung oder Anpassung eines Qualitätssicherungssystems. Umsatz, Marketing und allgemeine Betriebsführung sind von der Förderung ausgenommen. Beraten darf ich dazu selbstverständlich trotzdem, nur eben ohne Zuschuss.

Das trifft sich gut, denn daran arbeite ich am liebsten. Ein Qualitätssicherungssystem, das nicht im Schrank steht, sondern Abläufe, Zuständigkeiten und Kennzahlen trägt, ist der Hebel, an dem fast alles andere mit hängt.

Die Bemessungsgrundlage beträgt 3.500 Euro je Beratung. Davon werden in den alten Bundesländern einschließlich Berlin und Leipzig 50 % übernommen, höchstens 1.750 Euro; in den neuen Bundesländern sowie in den Regionen Lüneburg und Trier 80 %, höchstens 2.800 Euro. Der Zuschuss ist kein Kredit und nicht rückzahlbar.

MedIQ360 ist bei der BAFA gelistet. Ich prüfe mit Ihnen, ob Ihre Praxis die Voraussetzungen erfüllt, und begleite Sie bei der Antragstellung. Der Antrag muss vor Beratungsbeginn gestellt werden; die Richtlinie läuft bis zum 31. Dezember 2026, maßgeblich ist das Datum der Antragstellung. Die Abrechnung erfolgt innerhalb von sechs Monaten nach Erhalt des Informationsschreibens. Über die Bewilligung entscheidet ausschließlich das BAFA.

50–80%
Fördersatz, abhängig von der Region
3.500 Euro
Bemessungsgrundlage je Beratung
31.12.2026
Letzter Termin für die Antragstellung

Aus der Praxis

Woran ich arbeite, können Sie hier lesen. Wen ich dabei unterstütze, grundsätzlich nicht. Diskretion gehört zu MedIQ360 wie die Schweigepflicht zur Medizin.

Qualitätsmanagement als Praxisbetriebssystem

Wissen aus den Köpfen in eine Form bringen, in der es jeder findet. Damit wird ein Personalausfall oder ein Wechsel kein Totalausfall mehr.

Terminbuchung und Terminsteuerung

Termine so steuern, dass Gerätezeiten, Vorbereitung und Dringlichkeit zusammenpassen. Und die Struktur laufend an veränderte Vergütungsregeln anpassen, damit mehr Leistung nicht durch schlechtere Vergütung verpufft.

Telefonie und Erreichbarkeit

Anrufe strukturiert annehmen und weiterleiten, inzwischen auch KI-gestützt. Kein Dauerklingeln im Hintergrund, keine Warteschleifen von zehn Minuten. Das entlastet das Team und die Patienten zugleich.

Nicht abgerechnete Leistungen

Leistungen aufspüren, die erbracht, aber nie vergütet wurden, und den Abrechnungsweg so gestalten, dass es dabei bleibt.

Teleradiologie

Einen teleradiologischen Dienst aufbauen: Prozessdesign, Abstimmung mit Behörden und Ministerien, Schulung von Ärztinnen und Ärzten, MTR und MFA.

Verwaltung und Prozesse

Verwaltungsstrukturen durchleuchten, Abläufe neu ordnen und, wo nötig, die Aufgabenverteilung im Team anpassen.

Aktuell

Was mich gerade bewegt und Sie kurz- und mittelfristig begleiten wird.

Stand 18. Oktober 2026

Beschlossen: OrientierungswertPrüfauftrag: technischer Anteil

Höherer Punktwert, offene Abwertung

Der EBM-Orientierungswert steigt zum 1. Januar 2027 um 2,2 Prozent auf 13,0207 Cent. Unabhängig davon sieht das Beitragssatzstabilisierungsgesetz eine Absenkung der Bewertung technischer Leistungsanteile für Radiologie, Nuklearmedizin und Strahlentherapie vor. Über die Höhe soll der Bewertungsausschuss bis zum 31. März 2027 entscheiden, die Umsetzung ist ab 1. Juli 2027 vorgesehen. Eine Kürzungshöhe ist bis heute nicht beschlossen.

Welche Ihrer Gebührenordnungspositionen hängen am technischen Leistungsanteil, und was bedeutet eine Abwertung für den Deckungsbeitrag je Gerätestunde?

Geltendes Recht

Wegfall der TSVG-Sonderregelungen

Zum 1. Januar 2027 entfallen die besonderen Vergütungsregelungen für Termine aus der Terminservicestelle, für Hausarztvermittlungsfälle und für offene Sprechstunden. Die bislang extrabudgetäre Vergütung wird grundsätzlich in die morbiditätsbedingte Gesamtvergütung überführt. Bezugsgröße für die Überführung ist das Leistungsvolumen des Jahres 2025: Wächst die Leistungsmenge darüber hinaus, sinkt die Auszahlungsquote. Entscheidend wird zudem, wie die Mittel regional verteilt werden.

Welcher Anteil Ihrer Erlöse aus den letzten vier bis acht Quartalen stammt aus genau diesen Konstellationen?

Geltendes Recht: LungenkrebsBeschlossen: Mammographie

Screening: ein neues Programm, eine Erweiterung

Die Niedrigdosis-CT zur Lungenkrebs-Früherkennung ist seit 1. April 2026 Leistung der gesetzlichen Krankenversicherung, mit eigenen Gebührenordnungspositionen, Qualifikationsnachweis und Genehmigung der Kassenärztlichen Vereinigung, Mindestuntersuchungszahlen und konsiliarischer Zweitbefundung bei abklärungsbedürftigen Befunden. Sie wird derzeit extrabudgetär vergütet und ist als neue Leistung zunächst von der Überführung ausgenommen; die Einordnung danach ist offen. Das Mammographie-Screening läuft dagegen seit Jahren; der Gemeinsame Bundesausschuss hat am 15. Oktober 2026 die Erweiterung auf 45- bis 49-jährige Frauen beschlossen. Bei ausbleibender Beanstandung durch das Bundesgesundheitsministerium tritt der Beschluss am 1. August 2027 in Kraft; ab dann ist die Selbstanmeldung über die Zentralen Stellen vorgesehen, persönliche Einladungen voraussichtlich ab Januar 2028. Ob das organisierte Screening von der Budgetierung der Früherkennungsuntersuchungen erfasst wird, ist in den Unterlagen der Kassenärztlichen Bundesvereinigung nicht ausdrücklich geregelt; Fachverbände warnen davor. Fällt es darunter, treffen zwei Entwicklungen aufeinander: Die Zahl der Anspruchsberechtigten steigt ab 2027, während die Bezugsgröße auf dem Leistungsvolumen des Jahres 2025 eingefroren bleibt. Wächst nur die Menge, die Bezugsgröße jedoch nicht, sinkt die Auszahlung je Untersuchung.

Welcher Teil der Prozesskette ist in Ihrer Kalkulation heute noch nicht ausreichend abgebildet: Aufklärung, Befundung, Recall, Konferenz, Abklärung, Qualitätskontrolle, Software oder blockierte Gerätezeit?

Jeder Punkt trägt seinen Rechtsstand, weil der Unterschied zwischen geltendem Recht, Beschluss und Prüfauftrag über Ihre Planung entscheidet. Die verlinkten Stellen führen zur Primärquelle.

Cécile Niedermaier

Fachärztin.
Unternehmerin.
Beraterin.

Gründerin & Geschäftsführerin
MedIQ360 GmbH

Den Maschinenraum einer Praxis kenne ich nicht aus Lehrbüchern. Ich habe ihn selbst verantwortet.

Personal, Prozesse, Geräteauslastung, Vergütung und Regulierung hängen unmittelbar zusammen. Wer nur an einer Stellschraube dreht, verschiebt das Problem, ohne es zu lösen.

Ich unterstütze Sie so weit, wie Sie es wünschen, und arbeite darauf hin, dass Sie mich dafür am Ende nicht mehr brauchen.

Cécile Niedermaier, Fachärztin für Radiologie und Gründerin der MedIQ360 GmbH
Medizin und BWL brauchen eine gemeinsame Sprache. MedIQ360 spricht beide und setzt um.
FachgebietRadiologie
QualifikationFachärztin · MBA Healthcare
RolleMVZ-Gesellschafterin
FörderungBAFA-gelistet
AnsatzMedizinBWL · simultan
MethodikDiagnostisch · systemisch
DiskretionVoraussetzung
Wirtschaftswoche · Die Kraft der Marke

„Ausdauer hat mich weitergebracht"

Cécile Niedermaier im Beitrag der WirtschaftsWoche, als Radiologin, Unternehmerin und Gründerin im deutschen Gesundheitswesen.

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Ein kurzes, unverbindliches Erstgespräch klärt, ob und in welcher Form eine Zusammenarbeit sinnvoll ist.

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Restructure. Rebuild.
Redefine.